Mobyforty

Hallo, das bin ich, Carina (a.k.a. MOBYFORTY), Austria based und 40 Jahre alt. Begleite mich auf meiner Work - Life - Balance Reise durch mein Leben und meine 40+ Jahre.

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Beitragstitelbild mit Hendricks Gin

It’s Gin o’clock

Dieser Beitrag enthält Werbung auf Grund von Markennamennennungen.
Schon Elisabeth Bowes-Lyon, besser bekannt als Queen Mum, schätzte ein Glas Gin-Tonic und das meist ab 18:00 Uhr (Gin o’clock 😉) wie man in diversen Berichten lesen kann.
Ein gutes Glas Gin-Tonic gehört auch zu meinen Lieblingscocktails für den Abend. Daher habe ich mich aufgemacht um nach Hintergrundinfos zum Gin zu suchen, die ich hier gerne mit dir teile.

Der Ursprung

Man wird es kaum glauben, aber der Ursprung des Gins, der Genever, ist bereits 400 Jahre alt. Ursprünglich stammt dieses Getränk aus Amsterdam und man kann fast sagen, dass es sich um das holländische Nationalgetränk handelt (das noch heute gerne gereicht wird).
Genever, das ist ein auf Getreide (Weizen, Mais und Roggen) basierender Schnaps. Der Malzgeschmack des Genevers ist beim heutigen Gin unerwünscht. Genever kam im 17. Jahrhundert nach England. Der Gin, den wir heute kennen, entstand im 18. und 19. Jahrhundert und basiert auf einer klaren Spirituose mit verschiedenen Kräutern versetzt, den so genannten Botanicals.

Gordon’s und seine Freunde

Gordon’s ist wohl eine der ältesten Brennereien und hat den London Dry Gin “erfunden”, indem der Zucker, der ursprünglich dem Gin zugesetzt wurde weggelassen wurde. Als weitere “Ur-Gin Sorten” kann man Tanqueray und den Beefeater Gin bezeichnen.

Jetzt kommt die Vielfalt

Die Ginvielfalt die wir heute kennen gibt es erst seit den späten 1980er Jahren. Damals wurde der Bombay Sapphire entwickelt. In den späten 1990er Jahren kam dann Hendrick’s Gin dazu, der eine stark abgeschwächte Wacholdernote hatte und der bekannt für seine Gurkennote ist. Zusätzlich begann man zu dieser Zeit dem Gin-Tonic z.B. Pfefferkörner und Gurkenscheiben zuzusetzen. Der Startschuss für die unzähligen Gin-Tonic Varianten war gegeben.
Nun ging es Schlag auf Schlag und es wurden unzählige Ginsorten mit den unglaublichsten Botanical Zusätzen entwickelt und auf den Markt gebracht, so z.B. The Botanist oder auch der aus dem Schwarzwald kommende Monkey47 (dem 47 Botanicals zugesetzt sind, daher auch der Name).

Botanicals – was ist das?

Das habe ich mich auch gefragt. Einfach gesagt sind dies Aromen, die dem Gin zugefügt werden. Beeren, Früchte, Wurzeln, Gewürze, Kräuter,… all das kann einem Gin zugesetzt werden um ihm den markentypischen Geschmack zu verleihen. Wie im vorherigen Absatz schon erwähnt, verwendet man bei Monkey47 (übrigens einer meiner Lieblings-Gins) 47 Botanicals. Spannend z.B. finde ich auch den Zusatz von Fichtennadeln beim Needles Gin.

Wacholderbeeren als Basis für Gin


Typische Botanicals sind z.B.

  • Anis
  • Kümmel
  • Koriandersamen
  • Fenchelsamen
  • Zitronen- oder Orangenschalen
  • Zimt
  • Lavendel
  • Ingwer

Gin Tonic

Es heißt, dass das Gin-Tonic erfunden wurde, um dem bitteren, chininhältigen Tonic einen besseren Geschmack zu verleihen. Chinin war lange Zeit das einzige Mittel gegen Malaria, sodass in Indien zur Kolonialzeit das entwickelte Getränk schließlich nicht nur mehr zur Prophylaxe getrunken wurde. Das Chinin lässt das Gin-Tonic bläulich leuchten.
Heute zeichnet sich Gin-Tonic nicht nur durch die Wahl des Gins, sondern auch die wähl des passenden Tonics aus. Mehr über die richtige Tonic Wahl kannst du im >Falstaff-Special: Gin nachlesen.

Meine Gin-Auswahl

Wie bereits ganz zu Beginn erwähnt, kann ich einem guten Gin-Tonic einiges abgewinnen. Ich habe immer mehrere Gins zuhause, denn auch ich liebe die Abwechslung. Derzeit stehen folgende Gin Sorten in meiner Bar:
Bulldog, Tanqueray, Ungava, Bombay Sapphire, Needle Gin und Wien Gin. Mein Favorit ist allerdings bereits erwähnter Monkey47. Allerdings muss ich erst die derzeitige Ginauswahl ein wenig reduzieren 😉 um meiner Bar wieder eine neue Flasche zuzuführen.


Winter in Japan

Als ich das Podcastinterview mit Christopher Malle aufnahm, ließ er es sich nicht nehmen im Anschluss für uns einen Cocktail zu mixen. Das Rezept für “Winter in Japan” darf ich heute mit dir teilen und ich habe dir auch eine Rezeptpostkarte gemacht, die du dir downloaden kannst und z.B. in ein Rezeptbuch kleben, an den Kühlschrank hängen oder sogar als richtige Postkarte verschicken kannst. Und welch Zufall, der Cocktail enthält Gin 😉!

4,5cl Beefeater Gin
2cl Chai Tea Sirup (Monin)
2cl Yuzu Pürree (Monin)
1,5cl frisch gepresster Limettensaft
1 Eiweiß (ganz frisches Ei!)

Alle Zutaten in einem Shaker vermengen, Shake und auf Eis servieren. Garniert mit einer Limettenzesele und einer Zimtstange erhält der Drink das gewisse Etwas.

Cheers!


Christopher Malle wurde am 12. Juni 1987 geboren und wuchs in der Nähe des Wörthersees auf. Derzeit arbeitet er mit seiner Lebensgefährtin Tanja in Neuseeland. Seit kurzem betreiben beide einen eigenen Instagramaccount unter dem Namen “cocktails_travelling”. Dort gewähren sie Einblicke in ihr Leben als Mixologen und Bartender. Vielleicht magst du ja bei ihnen auf Instagram vorbeischauen.

Gin Cocktail Rezeptpostkarte

19 Comments

  • Mo

    28. Januar 2019 at 20:35

    Mhhhg…. lecker. Gin-Tonic ist mein Lieblingsgetränk. Egal wie viel ich davon auch trinken mag, mir ging es danach noch nie schlecht.
    Ich kann es aber voll unterschreiben, dass Gin nicht gleich Gin und auch mit dem Tonic Water Unterschiede erkennbar sind.
    Habe deinen Beitrag sehr gern gelesen und werde mal dein Rezept “Winter in Japan” ausprobieren.

    Liebe Grüße,
    Mo

    Antworten
    • Carina Werba

      29. Januar 2019 at 18:16

      Ich hab auch die Erfahrung gemacht, wenn man keinen “Gschlodder” trinkt, dass der böse Morgenkater nicht so tragisch ausfällt. Bin gespannt was du zu “Winter in Japan” sagen wirst. Ich finde ihn einfach köstlich.
      LG
      Carina

      Antworten
  • Lena

    28. Januar 2019 at 21:54

    Hi liebe Carina
    Oh, was für ein toller Beitrag. Ich bin im vergangen Jahr auch auf den Gin Geschmack gekommen und bin immer auf der Suche nach einem neuen leckeren Gin. Die Marke Monkey47 kannte ich noch gar nicht – deshalb lieben Dank für die Inspiration.
    Hab einen tollen Abend,
    Lena

    Antworten
  • Avaganza

    28. Januar 2019 at 22:53

    Ich habe mir schon ewig keinen Drink mehr gegönnt … aber früher habe ich gerne Gin getrunken. Ich muss unbedingt dein Rezept ausprobieren. Das klingt genau nach meinem Geschmack.

    Liebe Grüße
    Verena

    Antworten
  • Bea

    29. Januar 2019 at 0:52

    Irgendwie habe ich noch nie Gin getrunken,auch keinen Gin Tonic, obwohl ich lange Zeit in einem irischen Pub gekellnert habe und den Gin Tonic selbst gemischt habe. Aber ich war schon immer eher der Baillys Typ. Da kam nix gegen an. Nach Deinem Beitrag würde ich gerne mal einen Gin Tonic probieren.

    Lieben Gruß, Bea.

    Antworten
  • Sirit

    29. Januar 2019 at 9:06

    Tolle Seite, mit neuem Input für mich! Kenne mich mit Gin gar nicht aus. Habe ich glaube ich auch erst einmal getrunken, aber das war lecker! Wie kamt Ihr auf die Idee einen Blog darüber zu machen? Wünsche Euch einen schönen Tag! VG, Sirit

    Antworten
    • Carina Werba

      29. Januar 2019 at 18:20

      Liebe Sirit!
      Ein ganzer Blog ist es ja nicht über GIN, sondern nur ein Beitrag. Zu diesem hat mich aber Christopher Malle inspiriert, den ich für meinen Podcast interviewen konnte. Er ist Mixologe und hat mir dann auch noch sein Rezept “Winter in Japan” geschenkt zum Teilen am Blog. Und der Cocktail enthält Gin. Gin ist außerdem in Kombi mit Tonic mein Lieblingscocktail. Daher die Idee zu diesem Beitrag.
      LG
      Carina

      Antworten
    • Carina Werba

      29. Januar 2019 at 18:21

      Liebe Wioleta!
      JA der Schwarzwald bringt diesen wunderbaren Gin hervor. Ich glaube auch den Needles Gin, den ich auch zuhause habe.
      LG
      Carina

      Antworten
  • Diana

    29. Januar 2019 at 9:46

    Ich glaube ich habe noch nie Gin getrunken, zumindest kann ich mich nicht daran erinnern. Aber dein Beitrag war trotzdem interessant zu lesen. Mir war gar nicht bewusst, was es dabei für Unterschiede gibt und auf was es alles ankommt.

    Viele Grüße,
    Diana

    Antworten
  • Sarah

    30. Januar 2019 at 21:38

    Oh, ich wusste gar nicht, dass es so viele verschiedene Gin-Sorten gibt. Gin Tonic mochte ich schon immer sehr gerne, aber nur eisgekühlt und dann mit Gurkenscheiben. Hab da auch nie nen Unterschied geschmeckt. Werde das nächste mal aber drauf achten, was für Gin ich trinke. Würde mich ja sehr interessieren, wie die verschiedenen Sorten schmecken und welcher mir am besten mundet!
    Vielen lieben Dank für den tollen Beitrag!
    Liebe Grüße
    Sarah

    Antworten

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