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Ein Podcastingmikrophon in der Landschaft

Vier plus Überlegungen zum Start des eigenen Podcasts

Manchen von meinen Leserinnen und Lesern ist vielleicht schon aufgefallen, dass es einen neuen Menüpunkt auf meinem Blog gibt – und zwar “Podcast“.  Was genau hinter dem Podcast steckt, warum ich mit dem Podcasting begonnen habe und welche Tipps ich dir auf Grund meines Einstiegs in das Thema geben kann, darüber berichte ich hier in diesem Beitrag.

Die Entstehung des Podcasts

In einer Bloggerkonferenz an der ich teilnahm, wurde auch ein Workshop zum Thema Podcasting gegeben. Inspiriert von dem Vortag überlegte ich, ob ein Podcast meinen Blog bereichern könnte und dachte: “Warum nicht?!” Was ist aber ein Podcast? Hari List von bruttofilmlandsprodukt.net hat für die Bloggerkonferenz folgende Definition aufgestellt:

Ein Podcast ist eine Hörsendung, die regelmäßig und über einen längeren Zeitraum produziert und zum freien Abruf zur Verfügung gestellt wird.

Schritte zum eigenen Podcast

Nach dem Workshop war ich also motiviert mit meinem eigenen Podcast zu beginnen und bestellte ein Mikrophon, entschied mich für ein Recordingprogramm und überlegte…

  • welchen Namen mein Podcast tragen sollte.
  • wie ich den Bogen zum Blog spannen könnte.
  • welche Zielgruppe ich ansprechen wollte.
  • welche Inhalte ich aufbereiten wollte.
  • wie oft ich Folgen bringen wollte.
  • wie lange eine Folge dauern sollte.
  • wo ich aufnehmen wollte.
  • welches Material ich sonst noch brauche.

Der Name

Das Schwarzweißlogo des Podcasts

Der Name löste unter meinen Freunden sehr wohl Diskussionen aus. Wieso gerade “Führungsfrau”? Klingt dies nicht zu hart? Ist dieser Terminus politisch korrekt? Dabei bezieht sich Führungsfrau auf meine berufliche Situation und mein Geschlecht. Ja, so einfach ist es mit diesem Namen. Im Untertitel spanne ich den Bogen zu diesem Blog. Man könnte meinen, dass der Titel polarisierend sei, zumindest aber macht er neugierig.

Die Zielgruppe und Inhalte

Die Zielgruppe zu definieren fällt mir genauso schwer wie die des Blogs. Prinzipiell denke ich, dass der Podcast für alle interessant sein kann, die gerne in Diskurs treten, die gerne auch andere Meinungen zu Themen hören möchten, oder aber auch für HörerInnen, die gerne Interviews mit interessanten Menschen verfolgen. Dies bringt mich auch gleich zu den Inhalten. Hari List gab mir den Tipp auch Blogthemen einzuarbeiten, denn Content gäbe es ja genug durch die Blogbeiträge. Als Basis für meine Podcastfolgen werde ich diese auch immer wieder heranziehen. Ich möchte den Podcast dennoch auch als eigenständig sehen und vor allem Inhalte bieten, von denen man auch etwas lernen oder die Themen reflektieren kann.

Häufigkeit und Länge

Genauso wie beim Bloggen ist eine gewisse Kontinuität notwendig um Aufmerksamkeit zu erzeugen und potentielle HörerInnen anzuziehen. Zugegeben, mit der Kontinuität funktioniert es noch nicht so gut bei mir (weder beim Bloggen, noch beim Podcast), aber mir ist vorerst wichtig dabei zu sein und “zu machen” und zwar ohne Druck, aber mit Freude. Was die Länge der einzelnen Podcastfolgen betrifft sollte man sich überlegen was man leisten kann und warum man es leisten will. Ich z.B. möchte Podcastfolgen mit einer Maximallänge von 20 Minuten aufnehmen, da dies genau der Zeit von meinem Zuhause zu meinem Arbeitsplatz entspricht. Ich höre Podcasts gerne im Auto und lange Folgen, die ich mehrmals unterbrechen muss, erfreuen mich nicht so sehr. Diese Unterbrechungen reißen mich nämlich aus der Thematik. Aber auch hier gilt, man sollte sich nicht auf eine bestimmte Zeitdauer festnageln lassen. Manche Folgen werden einfach mehr Zeit brauchen, andere nicht.

Abschlusstipp

Willst du auch mit dem Podcasten beginnen ist der wichtigste Tipp den ich dir mitgeben kann – machen! An den Klang seiner Stimme muss man sich nur selbst gewöhnen und dies sollte kein k.o. Kriterium sein. Brauchst du Unterstützung, weil du dir unsicher bist wie du starten sollt, dann kannst du dich auch an die podcasterei.at wenden.
Ich finde Podcasten deshalb auch sehr interessant, weil es die persönliche Präsentationskompetenz erhöht. Man beschäftigt sich mit Atem- und Stimmtechnik, man versucht seine Sprache interessant und abwechslungsreich zu gestalten und man liest sich in Themen ein, die man vielleicht zuvor nicht so im Detail betrachtet hat. Wichtig ist nur sich drüber zu trauen und bereit sein zu lernen, denn…

Wenn man ins Wasser kommt, lernt man schwimmen.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832)

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