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Weihnachten upside down

Weihnachtsbeleuchtungen, Christkindlmärkte, Adventkranz und -kalender und natürlich darf auch der Hl. Nikolaus samt Krampus nicht fehlen. Ich dürfte heuer sehr brav gewesen sein, der der Nikolo hat mir ein besonderes Geschenk gebracht – eine Glaskugel (crystal  ball)

Ich schaue mir oft verschiedene Fotografietechniken auf Instagram oder Pinterest an und bin auf etwas ganz Besonderes gestoßen – “crystal ball photography”. Dies lässt sich einfach erklären. Man benötigt eine Glaskugel und eine Kamera und schon kann es losgehen. Der gute Nikolaus hat sich also auf die Suche nach einer hochwertigen Glaskugel gemacht und ich fand diese am 6. Dezember in meinem “Nikolaussackerl” (also nicht ganz, mein Mann hat sie mir gegeben 😉).

Crystal ball photography

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Mit diesen Glaskugeln lassen sich wunderschöne Bilder zaubern, aber Achtung – die Bilder sind upside down! Wichtig ist außerdem, dass man eine hochwertige Glaskugel kauft, eine ohne Einschlüsse, denn sonst ist das Ergebnis nicht erfreulich.

Nach meinen ersten Gehversuchen mit dem “crystal ball” kann ich euch schon folgende Tipps geben – denn es hat etliche Bilder gebraucht bis ich für mich zufriedenstellende Aufnahmen hatte.

  • Gehe nahe zum Objekt, denn sonst ist dieses in deiner Glaskugel nicht gut genug sichtbar.
  • Wichtig ist es die Blende nicht zu groß oder zu klein zu wählen.
  • Es ist wichtig, dass die Glaskugel schlierenfrei ist. Ich habe sie dazu in ein (Mikrofaser)Tuch eingeschlagen und kann sie so immer von meinen Fingerabdrücken befreien.
  • Solltest du die Glaskugel nicht auf deiner Hand balancieren, dann suche dir einen guten Platz aus damit sie nicht davon rollen kann. Es gibt eigene Glasständer (wie im Bild oben) oder du machst dir einen kleinen Ring aus einer Büroklammer um sie sicher abzulegen (bzw. du findest einen guten und sicheren Platz zur Ablage in deiner Bildkomposition).
  • Achte bei Sonneneinstrahlung darauf die Glaskugel nicht unachtsam abzulegen – sie wirkt schließlich wie eine Lupe!

Ich persönlich finde es nicht so einfach ein scharfes Bild in der Kugel zu erhalten – aber hey – der Weg ist das Ziel! Und gerade die Weihnachtszeit mit den vielen Lichtern bietet wunderschöne Motive und somit macht das Üben besonders viel Spaß.

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2 Comments

    • Carina Werba

      11. Dezember 2017 at 21:08

      Leider noch nicht. Das ist eines meiner nächsten Vorhaben. Schön wäre ja zu einem Gewässer zu gehen – oder gleich light painting mit der Glaskugel zu kombinieren. Ach es gibt ja so viele Möglichkeiten und Gott sei Dank muss ich noch ganz viel üben.
      LG
      Carina

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