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Titelbild zum Blogbeitrag über ein Baguette Rezept

Französisch backen – das Baguette

In Frankreich sind sie allgegenwärtig – Baguettes. Vor allem in der Früh, wenn du an den Bäckereien mit all dem herrlich duftenden Gebäck vorbeischlenderst, kannst du das längliche Brot bereits durch die Auslage erspähen. Baguette gehört seit Jahren auch zum Standardprogramm der Supermärkte bei uns. Dennoch hat selbst gebackenes Brot das gewisse Etwas. Ich habe Baguette selbst gebacken und zwar zuhause. Wie es mir dabei ergangen ist und woher das Rezept stammt, kannst du in diesem Beitrag nachlesen.

Die Herkunft des Baguettes

Über die Herkunft des Baguettes gibt es viele Mythen. Es soll in den 1830er Jahren entstanden sein (vielleicht sogar schon zu Zeiten der Franz. Revolution).. Neben den runden Brotlaiben erfreute sich schließlich auch längliches Brot großer Beliebtheit. Das Wort Baguette ist die Verniedlichungsform des Wortes “Stab, Stock”.
Auch Wien wird bei der Erfindung des länglichen Gebäcks genannt, genauso wie ein polnischer Bäcker, der in Frankreich einen länglichen Hefeteig entwickelte. Egal aber wer das Baguette nun “erfunden” hat, den Siegeszug in den französischen Bäckereinen trat es am Anfang des 20. Jahrhunderts an und ist seither nicht mehr aus der französischen Küche wegzudenken.

aufgeschnittenes Baguette - außen knusprig innen weich

Faszination Brot backen

In den letzten Jahren merke ich verstärkt in meinem Umfeld, dass viele Familien wieder beginnen Brot selbst zu backen. Auf die Frage warum sie dies tun würden und ob dies nicht zu umständlich sei, antworten so gut wie alle, dass sie wissen wollen, welche Zutaten in ihrem Gebäck steckt. Sie wären es leid künstliche Backtriebmittel und künstliche Aromen mitzuessen. Bei manchen waren aber auch Lebensmittelunverträglichkeiten der Grund.
Für mich ist Brot backen meditativ, denn es braucht Zeit. Ich verknete den Teig gerne per Hand und lasse die Küchenmaschine im Küchenkasten. Es mag eigenartig klingen, aber das Verkneten per Hand schafft einen ganz anderen Bezug zum Gebäck.

Französisch Backen

Auf der Suche nach neuen Kochbüchern stieß ich auf das Buch von >Aurélie Bastian “Französisch backen”. Ich backe ja sehr gerne und mein Mann behauptet, es gelänge mir wesentlich besser als das Kochen 😂.
In dem Buch, das meiner Meinung nach sehr schön bebildert ist (ich suche nämlich auch meine Kochbücher nach der Bildgestaltung aus – das Auge isst mit), beantwortet die Autorin nicht nur Fragen rund ums Backen von Kuchen, sondern schließt sozusagen eine kleine Warenkunde an.
Besonders entzückend finde ich das erste Rezept, denn diesem hat sie sogar liebevoll einen Namen gegeben. Maurice heißt er, der Sauerteig, den sie selbst angesetzt und zu dem sie eine besondere “Beziehung” hat. Ich werde mich der Sauerteigliebe der Autorin bald anschließen und meinen eigenen Maurice ansetzen.
Die Rezepte sind in verschiedene Tageszeiten gegliedert. Vom Frühstück angefangen, über Gebäck, bis hin zur Kaffeezeit und besonderen Anlässen sind die Rezepte geordnet. Im Gesamten ein wunderschöner Streifzug durch die französische Backkunst. Ich werde noch einige Rezepte daraus backen.

Drei Baguettes die sich aus der Mengeneangabe des Rezepts ergeben
Das Baguette

Das Baguette, das ich heute gebacken habe, hat alles was ein französisches Baguette haben soll. Die Rinde soll knusprig sein, der Teig innen aber fluffig. Der Geschmack ist dezent und angenehm, sodass es zu Suppen oder Aufstrichen gut passt. Ich habe sogar im Vorbeigehen ein paar kleine Scheibchen so vernascht. Das Backen benötig natürlich seine Zeit. Alleine die “Gehzeit” beträgt fast 120 Minuten. Aber es ist jede Sekunde wert auf das Baguette zu warten – Geduld wird belohnt. Ich werde dieses Rezept bestimmt noch öfter herausholen.

Bäckst du auch Brot selbst?

Liebe Grüße

Carina


Hier kannst du einige meiner Brotrezepte nachlesen:
Olivenbrot, Ciabatta, Bagel


Dieses Buch wurde mir als kostenfreies Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Eine weitere Bezahlung ist nicht erfolgt. Meine Meinung ist unbeeinflusst
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