Mobyforty

Hallo, das bin ich, Carina (a.k.a. MOBYFORTY), Austria based und 40 Jahre alt. Begleite mich auf meiner Work - Life - Balance Reise durch mein Leben und meine 40+ Jahre.

Nachhaltiger Kaffeegenuss mit Pour Over Kaffee

Drei Alternativen zu Kapselkaffee

Werbung: Für diesen Artikel erhielt ich den Pour Over Kaffeebereiter zur alternativen Kaffeezubereitung von Treebox zum Testen. Diese zur Verfügungstellung des PR Samples beeinflußt meine persönliche Meinung in keinster Weise.


Gedanken rund um Nachhaltigkeit und verantwortungsvollen Konsum beschäftigen mich in letzter Zeit immer häufiger. Ich überlege dabei wo ich bei mir anfangen könnte einen Schritt zu mehr Nachhaltigkeit zu setzen. Dazu gehört z.B. auch die Kaffeezubereitung zu Hause und am Arbeitsplatz.

Drei Alternativen zu Kapselkaffee: French Press, Pour Over und ROK

Werbung wirkt

Der wohl bekannteste Kapselkaffeehersteller hat viel in die Entwicklung seines Produktes gesteckt. Stylish, jugendlich, modern, für jeden Geschmack gibt es den richtigen Kaffee und außerdem noch Limited Editions. Auch ich habe jahrelang diesem Kaffee gefrönt und konnte von bestimmten Geschmacksrichtungen gar nicht genug bekommen. Was aber vom Kapselkaffee bleibt ist eben die Kapsel. Außerdem, wenn man genau rechnet, wie viel ein Kilogramm Kaffee in der Kapselvariante kostet, dann beginnt man sich schon zu fragen…

Warum?

Alternativer Kaffeekonsum zuhause

Ich habe schließlich begonnen mich nach Alternativen zum Kapselkaffee umzusehen und habe drei Zubereitungsvarianten entdeckt, die ich nun regelmäßig abwechsle – je nach Lust und Laune.

  1. Zuerst habe ich mir eine French Press zugelegt. Der Kaffee sollte gröber gemahlen sein. French Press Kaffeebereiter gibt es in verschiedenen Größen, Formen und Farben und von verschiedensten Firmen. Die durchschnittliche Zubereitungsdauer bei mir liegt bei ca. 3,5 bis 4 Minuten, also alles andere als lange.
  2. Die Chemex – Pour Over Kaffeekannen sind wieder voll hip. Auch für die Chemex sollte der Kaffee grob gemahlen sein und nicht länger als 4 Minuten ziehen, da sonst zu viele Bitterstoffe ausgeschwemmt werden.
  3. Die ROK. Der neueste Zugang in unserem Haushalt. Dies ist die Espressomaschine meines Mannes – stromlos. Es bedarf ein wenig Übung, aber wenn man die ROK einige Male benutzt hat, dann bekommt man einen herrlichen Espresso mit wunderbarer Crema.

Den Kaffee mahle ich vor jeder Zubereitung händisch mit einer kleinen Kaffeemühle. Manche meiner Bekannten halten dies für umständlich, aber das anschließende Geschmackserlebnis gibt mir dann recht. Ich beziehe den Kaffee jetzt auch aus einem kleinen Geschäft, das auf Fair Trade produzierten Kaffee setzt. Dort bekomme ich immer die beste Beratung wenn es um das Aussuchen neuer Sorten geht.

Kaffeekonsum in der Arbeit

Aber nicht nur zuhause konsumiere ich Kaffee, sondern noch viel mehr in meiner Arbeit. Auch hier haben wir eine Kapselmaschine und was da an Kapselmüll bei 23 MitarbeiterInnen anfällt, lässt sich denken. Einige KollegenInnen und ich haben uns schon länger Gedanken gemacht, welche Alternative wir hätten. Schließlich wurde mir von der Firma Treebox eine Pour Over Kaffeekanne zum Testen zur Verfügung gestellt. Somit habe ich beschlossen diese an meinem Arbeitsplatz zu testen und mit einigen KollegenInnen dem Kapselkaffee abzuschwören.
Was zuerst angenehm auffiel ist die Verpackung die völlig plastikfrei ist. Die Kanne wurde in einem Karton als Überverpackung geliefert. Im Karton war der Kaffeebereiter, ein Korkuntersetzer, ein Korkstoppel und ein Dauerkaffeefilter.

Korkuntersetzer und Korkstoppel – wozu?

Oft kommt es vor, dass wir in den Pausen zwar unseren Kaffee zubereiten können, aber durch z.B. Telefonate oder Anderes abgelenkt werden und können dann unseren Kaffee nicht trinken. Der Korkuntersetzer und der Korkstoppel hält den Kaffee auf jeden Fall länger warm, sodass wir auch nach einiger Zeit noch einen warmen Kaffee vorfinden.

Wie funktioniert der Dauerkaffeefilter?

Prinzipiell funktioniert dieser wie jeder andere Kaffeefilter auch. Das Positive am Filter ist schlicht und ergreifend, dass keine Papierfilter benötigt werden, die gebleicht sein könnten und somit auch den Geschmack des Kaffees verfälschen könnten. Die Reinigung des Filters ist simpel. Man entleert den Kaffeesud in den Biomüll und wäscht den Filter, schon ist er wieder einsatzbereit.

Die Kaffeekanne

Diese fällt durch ihre Form sehr positiv auf und fasst ca. 600ml Kaffee. Bei einer einmaligen Füllung können bei uns drei Mitarbeitende ihren Kaffee gleichzeitig genießen (mehr, wenn wir die kleineren Tassen verwenden). Angenehm ist auch das Handling, da die Kanne einen Griff hat und man sich somit seine Finger nicht verbrennen kann.

Alternative Kaffeebereitung: Pour Over

Unser Fazit ist sehr positiv. Wir sind vier Kolleginnen und Kollegen, die auch im Arbeitsumfeld auf Nachhaltigkeit und Müllreduzierung setzen und eine Möglichkeit sehen in kleinen Schritten unseren Beitrag zu leisten. Man muss nur die Zahlen hochrechnen: Wenn jeder von uns vier zwei Kaffees pro Trag trinkt (wobei, es werden eher drei oder bei manchen sogar vier sein), dann sparen wir !!!vierzig!!! Kapseln pro Arbeitswoche ein. Rechne das einmal auf ein Arbeitsjahr hoch!!!! Stellt euch das mal vor! So viele Ketten und Schlüsselanhänger (kleiner Seitenhieb auf die Verarbeitung der Kapseln zu Schmuckstücken) kann man ja gar nicht tragen oder verschenken, was alleine vier Menschen an Kapselkaffee verbrauchen und das nur in der Arbeit!

Natürlich dauert die Zubereitung nun ein wenig länger, dafür können wir auch beim Kaffee auf Fair Trade Produkte setzen. Zusätzlich haben wir nun auch durch den Kaffeesud zusätzlichen Dünger für unser Hochbeet oder die Pflanzen im Gebäude.

Hast du auch eine bevorzugte Zubereitungsmethode für Kaffee? Wie trinkst du deinen Kaffee am liebsten?

 

 

 

 

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